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Foto: ©iStockphoto.com/Yanik Chauvin
(KK) Hannover / Für viele Unternehmen kann eine Betriebsprüfung auch ohne Beanstandungen seitens des Finanzamtes richtig unangenehm werden. Denn ab 1. Juli 2007 wird jetzt auch die Deutsche Rentenversicherung aktiv. Werden Unregelmäßigkeiten festgestellt, können Bußgelder von bis zu 50.000 € drohen. (Siehe auch Deutsche Rentenversicherung prüft künftig die Künstlersozialabgabe bei den Arbeitgebern). Überprüft werden sollen die Anmeldung bei der Künstlersozialkasse und die Zahlung von Künstlersozialabgaben. Das ist eigentlich nicht neu. Denn freiberufliche Künstler und Publizisten sind in Deutschland bereits seit 1983 sozialversicherungspflichtig. Betriebe, wie z.  B.  Werbe- oder PR-Agenturen, Kunsthändler, Verlage, Konzert- oder Messe-Veranstalter, Webdesign-Firmen oder Musikschulen sind ebenfalls zur Abgabe der Beiträge verpflichtet. Dies geht aus einer Pressemitteilung von LexisNexiseinem führenden Medienhaus für Recht und Wirtschaft hervor.
 



Danach soll schon die simple Herstellung von Prospekten, die Gestaltung einer Web-Site durch einen selbständigen Webdesigner, das Design von Briefbögen durch einen selbständigen Grafiker oder auch Auftritte von Musikern auf Betriebsfesten oder in Gaststätten ausreichen, eine Abgabepflicht auszulösen. Unternehmer, die die Dienste eines selbständigen Künstlers oder Publizisten in Anspruch nehmen, hätten danach die Künstlersozialabgabe zu entrichten. 

In Zweifelsfällen sollten Auftraggeber, wie auch Freiberufler, sich bei der Rentenversicherung, dem Steuerberater oder einem Fachanwalt erkundigen. Außerdem hat LexisNexis eine Broschüre mit dem Titel: "Neuregelung der Künstlersozialabgabe" herausgegeben:

http://www.lexisnexis.de/ksa
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