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Foto: (c)iStockphoto.com/Alistair Scott
(KK - Hannover) Eigentlich ist es ganz einfach. Doch viele Computer-Nutzer glauben immer noch, dass man eMails wie Briefbögen verschicken kann und fordern einen einheitlichen Schriftsatz und eine eindeutig grafische Textgestaltung. Doch wer mit seinem MS Outlook in liebevoller Kleinarbeit eine eMail vermeintlich grafisch gestaltet hat, wird oft nach dem Absenden der eMail von der Aussage des Empfängers - "Die eMail war unlesbar" - enttäuscht sein. Was ist passiert? Ganz einfach. Wer seine eMails mit einem eMail-Client wie Outlook grafisch gestaltet, schaltet das Programm damit - oft ohne es zu wissen -, in den html-Modus. Das bedeutet, er gestaltet im Grunde eine Internetseite und verschickt diese als html-Code. Nun muss der Empfänger in seinem eMail-Client über genau die gleichen Einstellungen, die gleichen Schriftsätze und den deutschen Zeichensatz verfügen. Klar ist, dass dies völlig unrealistisch ist, wenn man sich einmal klar macht, dass Computer, die an das Internet angeschlossen sind, Betriebssysteme in mehreren (vermutlich) tausend Sprachen, nicht aber in Deutsch beherbergen und vor allem nicht immer ein Windows-Betriebssystem nutzen, weswegen auch der verzweifelte Versuch, eMails als Word-oder Excel-Dokument zu versenden, mehr über die völlige Unkenntnis des Absenders mehr berichtet, als über den Inhalt der eMail.




ASCII als Universallösung
Aus diesem Grunde "unterhalten" sich alle Computer weltweit über einen gemeinsamen Zeichensatz, der von jedem Betriebssystem und eMail-Client "verstanden" werden sollte. Der Zeichensatz nennt sich ASCII (American Standard Code for Information Interchange). Wer also eMails verschickt und auch verstanden werden möchte, sollte seine eMails im ASCII-Format verschicken und wichtige Bilder und Textdokumente als Dateianhang mitsenden. Ansonsten sieht der Empfänger lediglich einen Text wie diesen hier: 

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            <td>&nbsp;Aus diesem Grunde &quot;unterhalten&quot; sich alle Computer weltweit &uuml;ber einen gemeinsamen Zeichensatz, der von jedem&nbsp;Betriebssystem &quot;verstanden&quot; werden sollte. Der Zeichensatz nennt sich ASCII (American Standard Code for Information Interchange). Wer also eMails verschickt und auch verstanden werden m&ouml;chte, sollte seine eMails im ASCII-Format verschicken und wichtige Bilder und Textdokumente als Dateianhang mitsenden. Ansonsten sieht der Empf&auml;nger lediglich einen Text wie diesen hier:&nbsp;<</td>
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Mehr Informationen zum ASCII-Code gibt es auf der Seite von Wikipedia.org.
Sie befinden sich hier: E-Mails richtig verschicken: ASCII versus html   (C14303)
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