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Foto: obs/AVM GmbH
Eigentlich war der Schritt schon seit längerem überfällig. Es gab Schnurlostelefone, es gab das Internet und es gab WLAN. Nun hat die AVM GmbH, bereits aus den frühen Tagen des Internets durch die sog. Fritz!Box bekannt, alles in ein Gerät integriert. Das neue Produkt soll ab Januar im Handel erhältlich sein und nennt sich AVM FRITZ!Fon 7150. Der Berliner Kommunikationsspezialist hat dazu in der eleganten Basisstation DSL-Modem, WLAN-Router, DECT-Telefon und VoIP-Telefonanlage integriert. Ob schnurloses Telefonieren über Internet und Festnetz, Breitbandsurfen im Web, Computeranschluss über Funk und Kabel oder Drucken im Netzwerk, mit dem AVM FRITZ!Fon ist nun alles möglich und das ganz ohne Kabelsalat und mit nur einem Netzteil. 

Mit dem FRITZ!Fon 7150 kann nun wahlweise über das Internet oder Festnetz telefoniert werden. Zeitgleich können Anwender auch die günstigen Tarife des Internets verwenden, ohne den eigenen PC dazu zu nutzen. Das FRITZ!Fon 7150 wird am DSL-Anschluss betrieben. Optional kann das Gerät aber auch am herkömmlichen ISDN- oder Analog-Anschluss genutzt werden. Computer erhalten Anschluss über LAN und Wireless LAN (WLAN). Die Funkverbindungen zum PC sind nach den Standards 802.11b, 802.11g und 802.11g++ (125 Mbit/s) möglich und mit werkseitig aktivierter WPA-Verschlüsselung und individuellem Kennwort geschützt. Der WLAN-Funk lässt sich per Tastendruck direkt an der Basisstation ein- und ausschalten. Zubehör wie Speicherstick, Drucker oder Festplatte lassen sich über USB anschließen und so im gesamten Netzwerk einsetzen.

Laut der eigenen unverbindlichen Preisempfehlung AVMs, wird das Gerät nächstes Jahr für 249,-- Euro im Handel mit einigem Zubehör zu erhalten sein. Das DECT-Handteil des FRITZ!Fon 7150 hat einen Farbdisplay mit grafischer Darstellung, einen digitalen Anrufbeantworter und einen integriertem Telefonbuch für bis zu 200 Einträge. Die Akku-Leistung des Geräts gibt AVM mit 17 Stunden Gesprächszeit oder bis zu 5 Tagen Standby-Zeit an. Über das bei DECT eingesetzte GAP-Profil lassen sich bis zu 5 weitere Handgeräte anmelden.

Konstantin Kountouroyanis

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