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DSL ist auch heute noch für viele Internetnutzer in ländlichen Gebieten ein Traum. Wer auf dem Lande wohnt, hängt oft am ISDN oder gar Analog-Tropf, wie es einige frustrierte User in diversen Internetforen formulieren. Doch es scheint Abhilfe in Sicht zu sein. Der Telekommunikationsausrüster Vierling und der von Prof. Dr. Johannes Huber geleitete Lehrstuhl für Informationsübertragung an der Universität Erlangen-Nürnberg entwickeln ein Verfahren, mit dem es möglich sein soll, die Reichweite von DSL-Hauptverteilern zu erhöhen. Bislang ist DSL nur für Hausanschlüsse verfügbar, die nicht weiter als 3,5 bis 4 Kilometer vom letzten Hauptverteiler entfernt sind. Erste Tests sind vielversprechend gelaufen. So soll die DSL-Reichweite um bis zu 20% gesteigert worden sein.

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Das Problem lag lange Zeit darin, dass das DSL-Signal über dichtere Beschaltung alter Kupferkabel gesendet wurde, die dafür nie ausgelegt waren. Dadurch kam es häufig zu Nebensprechstörungen. Das neue Verfahren soll dies verhindert bzw. die Nebensprechstörungen durch Einspeisung von Kompensationssignalen verhindern.

Konstantin Kountouroyanis
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