Es ist im Grunde recht einfach. Mit einem Splitter, einem NTBA und einem DSL-Modem kommt man schnell ins Internet. Doch gerade WG-Bewohner stellt das DSL-Kabel auf eine nervliche Geduldsprobe. Meistens ist der Telefonanschluss im Flur und von dort aus kann das DSL-Kabel nur zu jeweils einem Zimmer gehen. Mit einem Router kann man schnell zwei bis drei DSL-Kabel auch in die anderen Zimmer verlegen. Doch spätestens dann wird der Flur zur Stolperfalle. Nicht anders sieht es in Einfamilienhäusern aus. Mama und Papa wollen im Internet surfen, Tochter und Sohn ebenfalls.

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Die Lösung für das Problem lautet WLAN (Wireless LAN) Das WLAN ist relativ einfach zu installieren. Wie gewohnt muss hinter der Telefonsteckdose ein sog. Splitter und von dort aus ein NTBA gesteckt werden. Vom Splitter geht dann das DSL-Signal an das DSL-Modem. Für 40 - 50 Euro kann man schon gute WLAN-Modems bekommen. Viele Provider bieten inzwischen aber Komplettsysteme an. Die heutigen WLAN-Modems beinhalten einen Router, der das Signal an mehrere Computer weiterleitet genauso wie eine integrierte Firewall.



Statt des Netzwerkkabels muss an den Computer nun ein WLAN-USB-Stick bzw. an den Laptop eine WLAN-Karte gesteckt werden. Unter Windows XP bzw. 2000 läuft die Hardwareerkennung meistens automatisch.

Trotzdem sollten einige Dinge überprüft und ggf. manuell eingestellt werden.

Verwenden Sie das DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)

  • In der Netzwerk-Konfiguration der TCP/IP Einstellungen "IP-Adresse automatisch beziehen" einstellen.
  • Installation des WLAN Netzwerkadapters (Der Treiber wird für das Modem meistens mitgeliefert bzw. kann im Internet als Win32Drv.exe heruntergeladen werden. Vorsicht! Laden Sie den Treiber nur von vertrauenswürdigen Seiten herunter. Einige Häcker haben ihren Viren denselben Dateinamen verpasst. Ein Virenscanner sollte immer installiert sein.
  • Mit dem Hardwareassistenten kann man die Datei NetWLan5.inf auswählen und installieren.
  • Anschließend dem Programmmenü folgen.
  • Im Symbol Spectrum den Extended Service Set Identifier (ESSID): JKU eintragen und schon sollte das WLAN auf diesem Rechner laufen.

    Die gleichen Arbeitsschritte können dann auf den anderen Rechnern beliebig oft wiederholt werden.

    Eine einfachere Lösung bietet z. B. die FRITZ!Box Fon WLAN 7050 von AVM an. Dort wird hinter dem Splitter die eben genannte Box installiert. Am Gerät selbst werden dann wahlweise Telefone, Faxgeräte und Computer entweder über USB, LAN oder WLAN betrieben. Bucht man bei einigen Providern einen sog. VoIP-Telefontarif hinzu, kann man noch zusätzlich kostengünstig bzw. sogar kostenlos über das Internet Gespräche ins deutsche und ausländische Festnetz führen. Die mitgelieferte CD enthält alle benötigten Treiber für Windows-Rechner ab Windows 98 aufwärts.

    Konstantin Kountouroyanis 
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