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Foto: ©iStockphoto.com/
Johanna Goodyear
Noch vor wenigen Jahren hatte Google die Positionierung seiner Suchergebnisse nach der Anzahl der Links ausgerichtet, die auf eine Website zeigten. Der Gedanke war klar, je mehr Links auf eine Website zeigten, desto wichtiger musste ihr Inhalt sein. Also haben Spammer recht schnell die Schwäche dieser Strategie erkannt und listenweise Webseiten ins Internet gestellt, die lediglich nur Links auf gewünschte Internetseiten beinhalteten. Doch Google fühlte sich von diesen sog. Linkfarmen betrogen und wies seine Suchroboter an, diese Seiten zu ignorieren.
 Mittlerweile werten die Bots nicht nur die Links, sondern auch das Umfeld einer Internetseite aus, die zu einer anderen Link. Wenn also Fisch-Seiten zu einer Fisch-Seite linken, dass muss es sich höchstwahrscheinlich um eine zum Inhalt relevante Internetseite handeln. 



Also achteten Blogs- und Forenbetreiber peinlichst darauf, die sog. thematische Nähe zur verlinkten Seite zu wahren, was oft dazu führte, dass Foreneinträge sofort wieder gelöscht wurden, die dem Forenmaster nicht passend genug zum Thema des Forums schienen. Unter dem Subject "Off-Topic" wurden reihenweise Postings aus Foren rausgekickt, die ggf. schon eine sinnvolle Diskussion eröffnet hätten, aber keine Suchmaschinenrelevanz boten. Soviel zur Diskussionskultur des 21. Jahrhunderts. 

Nun fragten sich aber immer mehr Webseiten- und Forenbetreiber, wie man Links von fremden Internetseiten zu sich rüberleiten könnte. Ganz einfach, man wendet sich an den Webseitenbetreiber einer Internetseite, die bei Google sowieso weit oben steht und fragt, ob man gegen einen kleinen Obolus einen Link zu der eigenen Seite setzen könnte. 

Herr Lehrer, ich weiß was!
Mittlerweile scheint dies aber auch nicht im Sinne von Google & Co zu sein. Denn folgt man einem Link: http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66736 auf der Seite des Suchmaschinenbetreibers, findet man den Hinweis, dass "Wissende" bezahlte Links Google melden sollten. Nun bleibt noch die Frage offen, was so schlecht an einem Link ist, der auf einer fremden Internetseite, sozusagen als Werbung, gekauft wurde, wo man doch bei Google selbst auch sog. Google-Anzeigen schalten kann... 
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