UHD und 4K-Fernseher- TV LCD Monitore von Samsung, LG & Co.

 

Die Bildgewalt, welche Ultra HD 4K erzeugt, war vor ein paar Jahren für den schmalen Geldbeutel noch fast unbezahlbar, doch heutzutage kann man bezahlbare Ultra-HD-Fernseher und günstige 4K-Fernseher schon mit wenigen Klicks im Netz finden. Ein Samsung 55 Zoll 4K Gerät beispielsweise findet man mit nur einem Klick bereits für unter 650 Euro (Stand: April 2018). Doch was macht die (nicht mehr ganz so) neue Technik so viel besser als Full HD und worauf gilt es zu achten, wenn man einen 4K-Fernseher kaufen will?


Von Full HD zu UHD

Es ist noch gar nicht all zu lang her, da galten TV-Geräte mit einer Diagonalen von 40 Zoll als groß und die hochauflösende Full-HD-Technik als reinste Augenweide. Das war einmal. Inzwischen liegt der „Standard“ bei Bildschirmen mit einer 140-cm-Diagonalen (55 Zoll) und einer Auflösung im UHD-Bereich weitaus höher. Damals war es schon ein Verkaufsargument, wenn ein Full-HD-Fernseher den Beinamen „Smart TV“ trug. Bei UHD Fernsehern hingegen ist es so gut wie ausgeschlossen, dass ein Gerät nicht „smart“ ist.

Die neuen 4K-Fernseher bieten dem Besitzer eine viel bessere Bildqualität mit lebensechten Farben und optimalen Kontrasten. Dennoch liefern nicht alle 4K-Fernseher auch gleich gute Bilder. Ein UHD-Fernseher ist zum Beispiel nur dann wirklich seinen Preis wert, wenn er HDR kann und mit hochaufgelösten Signalen versorgt wird, wie etwa von Streaming-Diensten wie Netflix und Amazon Prime oder auch Gaming-Konsolen. Im normalen TV-Programm ist UHD noch nicht angekommen, auch wenn manche Pay-TV-Angebote (Sky zeigt einige Spiele der Fußball WM 2018 in UHD) da schon einen Schritt voraus sind.


Das macht 4K besser als Full HD

4K oder UHD? Das ist der Unterschied


Wieso überhaupt UHD?

Der Trend ist eindeutig: TV-Geräte werden immer größer. Die Durchschnittsgröße der gekauften Geräte liegt bereits bei 55 Zoll (1,40 Meter Diagonale), Tendenz steigend. Diverse Top-Geräte gibt es mittlerweile gar nicht mehr unter 65 Zoll zu erwerben. Speziell bei solch großen Bildschirmen sollte das Modell mit Ultra-HD-Auflösung ausgestattet sein. Selbst wenn man sich sehr nah vor dem UHD Fernseher platziert, erkennt man keine Pixel – vorausgesetzt, das Videomaterial ist UHD-fähig. Noch senden TV-Sender in HD, doch diverse Streamingdienste haben bereits viele UHD-Filme und -Serien im Angebot. Außerdem können dank UHD, 4K und den neuesten Konsolenstandards Gamer in den vollen grafischen Genuss ihrer Spiele kommen.

 

Was bedeutet Nanopartikel?

Sie heißen Quantum Dots, Nano Crystal oder SUHD, doch schlussendlich einigt sie alle die Tatsache, dass sie Nanopartikel sind. Und Nanopartikel-Bildschirme bieten dem Betrachter mehr Farben. Fernseher mit Nanopartikel-Bildschirmen weisen statt der üblichen acht satte zehn Bit in Sachen Farbtiefe vor. Was so unscheinbar klingt, sorgt dafür, dass statt der bislang üblichen 16 Millionen nun über eine Milliarde verschiedene Farben dargestellt werden können. Dadurch wird das Bild deutlich heller.


Was bedeutet HDR und was kann es?

Die Abkürzung HDR steht für „High Dynamic Range“. Dank dieser Technik können Fernseher einen überdurchschnittlich hohen Kontrast und ein breites Farbspektrum darstellen. Zum einen werden die Grundfarben Rot, Blau und Grün reiner, zum anderen gibt es dank der 10-Bit-Technologie viel mehr und viel feinere Abstufungen zwischen den einzelnen Farben.

Um HDR-Bilder überhaupt ansprechend in Szene setzen zu können, müssen TV-Bildschirme eine gewisse Spitzenhelligkeit erreichen. Bei klassischen LCD-Bildschirmen werden 1000 Nits (Maßeinheit für Helligkeit) als untere Grenze angegeben. Darüber hinaus müssen sie das Bewegtbild mit 10 Bit verarbeiten, um überhaupt die riesige Farbskala abdecken zu können. Dank dieser Technik wirken Filme natürlicher und in besonders hellen oder dunklen Bereichen des Bildes können mehr Details wahrgenommen werden.

Wer sich einen UHD-Fernseher kaufen möchte, sollte also ein Gerät wählen, welches HDR unterstützt. Die Bildgewalt von HDR zieht den Betrachter nämlich schnell in ihren Bann. Je nach Budget und Anwendungszweck stellt sich die Frage, ob es ein LCD-, LED- oder OLED-Modell werden soll. Bei Tageslicht haben die generell heller strahlenden LCD-Fernseher Vorteile, doch bei dunkler Umgebung zeigt der rund 20 bis 30 Prozent teurere OLED-TV seine Vorzüge in Gänze. Genauere Informationen vor einem Kauf kann auch ein 4K-Fernseher-Test liefern.


Dolby Vision und Ultra HD Premium

TV-Geräte, die das Dolby-Vision-Logo tragen, können Helligkeitsabstufungen sogar in 12 Bit, also mit 4096 Abstufungen, darstellen. Dies trägt dem HDR-Effekt merklich bei, sodass dieser im Idealfall deutlich sichtbarer wird.

Manche Fernseher aus der Premiumklasse tragen das Ultra HD-Premium-Logo. Um dieses verwenden zu dürfen, muss der Hersteller gewisse Kriterien für eine hochwertige HDR-Wiedergabe erfüllen. Dazu muss die UHD-Auflösung (3.840x2.160 Pixel) und einer Farbtiefe von 10 Bit und außerdem der BT.2020-Farbraum mit hoher Farbtiefe unterstützt werden. Auch der Schwarzwert und die erreichbare Helligkeit unterliegen strengen Regeln.


Das verbirgt sich hinter OLED und QLED

Unter OLED versteht man eine immer besser werdende Bildtechnologie, die gewisse Vorzüge bietet. Verglichen mit anderen Technologien benötigen OLED-Displays keinerlei Hintergrundbeleuchtung. Deshalb können derartige 4K-Fernseher dünner und leichter gebaut werden. Neben dem Gewicht überzeugt die Technologie aber vor allem mit ihren tiefen und satten Schwarztönen, die für ein optimales HDR-Erlebnis von Nöten sind. Preislich liegen Fernseher mit OLED-Technologie aber weit über den Konkurrenten mit LED- oder LCD-Bildschirmen.

QLED (Quantum Dot Light Emitting Diodes) ist sozusagen eine Weiterentwicklung von OLED aus dem Hause Samsung. Mit Hilfe sogenannter Quantum Dots (Nanopartikel) wird ein sehr helles und reines Backlight erzeugt, welches Voraussetzung für HDR ist. Dank QLED lässt sich in TV-Geräten aus blauem LED-Licht ein sehr breitbandiges weißes Licht mit reineren Grundfarben als bei herkömmlichen LED-Geräten erzeugen.

Für Gamer interessant: Der Input-Lag

Sind Sie Immobilienmakler

Lange Zeit dachte man, dass die Full-HD-Auflösung für die Wiedergabe von Videospielen das Maß der Dinge sei. Doch spätestens mit der neuesten Konsolengeneration, also seit PlayStation 4 Pro und Xbox One X, werden auch 4K-Fernseher für Gamer interessant.

Einen wichtigen Punkt für Spieler, gerade online, stellt der Input Lag dar. Unter dem Begriff versteht man die Zeitspanne, die benötigt wird, um ein Signal zum Fernseher zu übertragen und den entsprechenden Bildschirminhalt darzustellen. Damit dieser sich nicht negativ auf den Spielfluss auswirkt - durch auf das Bild zurückführbare verspätete Controller-Eingaben zum Beispiel -, kann man die TV-Einstellungen ändern. Manche Geräte bieten bereits standardmäßig einen Gaming-Modus an, der den Input Lag gering hält, doch es geht noch besser.

 

 

Obwohl OLED-Fernseher preislich weit über Geräten ohne dieser Technologie liegen, könnte sich für passionierte Gamer eine Anschaffung lohnen, denn: OLEDs haben eine sehr gute Reaktionszeit und lassen so kaum einen Input-Lag zu. Nicht umsonst wird OLED auch bei VR-Brillen bevorzugt verarbeitet. Auch das sogenannte Ghosting (Nachstrahlen der Hintergrundbeleuchtung bei schnellen Bewegungen) kommt bei OLED-Displays so gut wie überhaupt nicht vor.



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